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Schulpsychologie

Psychologische Beratung an der Schule soll präventiv greifen und auftretende Probleme rechtzeitig angehen, damit daraus keine gravierenden Krisen werden, sondern ganzheitliche Gesundheitsförderung greifen kann. So kann z.Bsp. ein "Nicht-Wollen" eines/r SChülerIn auch ein "Nicht-Können" darstellen und zwar dann, wenn es im Leben des Schülers derzeit vordringlichere (Lebens-)Probleme zu lösen gibt. Gerade im Schulalter finden viele wichtige und entwicklungsbezogen brisante Themen statt, denen neben dem oft hohen Maß an Leistungsanforderungen oft wenig Raum verbleiben.

Sinn und Zweck psychologischer Beratung ist es Hilfestellungen und ggf. weiterführende Hilfe den Schulalltag betreffend zu vermitteln. Dazu zählt neben der individuellen Beratung auch die Einbindung des Subsystems der Eltern und der Schule, um bestmögliche Lösungen zu realisieren. Gemeinsam ist vieles erreichbar, was im Alleingang unmöglich erscheint.

Psychologische Beratung hilft mit einem oder mehreren Gesprächen, in denen gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten gesucht wird, umsetzbare Lösungen zu finden. Gegebenenfalls werden auch Kontakte zu hilfreichen Außensellen vermittelt.

Psychologische Beratung soll präventiv greifen und auftretende Probleme rechtzeitig lösen, damit daraus keine gravierenden Schwierigkeiten werden. Sinn und Zweck der psychologischen Beratung ist es Hilfe und Unterstützung und ggf. weiterführende Information den Schulalltag betreffend zu vermitteln. Bekannte Themen hierzu sind Schul- und Berufswahl, Prüfungsangst, Konzentrationsprobleme, Stress, Schwierigkeiten mit Schülern, Eltern oder Lehrern, persönliche Schwierigkeiten und Krisen, Sexualität, Gewalt, Mobbing, Alkohol- oder Suchtmittelmissbrauch.

Kontakt:
Mag. Monika Bernberger
Salzachweg 11, 5061 Salzburg
www.optimise.at
E-Mail: ">, ">
Broschüren: Internetsucht (2008), Jugendbroschüre "Feigenblatt & Hanf" (2009)

Legasthenie

Als Legasthenie wird eine Entwicklungsstörung in den Bereichen Lesen und Rechtschreiben bezeichnet, die nicht auf mangelnde Beschulung, niedrige Intelligenz oder fehlende Lernbereitschaft zurückzuführen ist. Lese –Rechtschreibprobleme führen häufig zu Schulleistungsstörungen, die die emotionale und soziale Entwicklung der Betroffenen erheblich beeinflussen können.

Die Lese- und/oder Rechtschreibstörung (kurz als LRS bezeichnet) ist die häufigste spezifische Entwicklungsstörung im Schulalter und wird auch in der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen (ICD-10) der WHO als eine der umschriebenen Entwicklungsstörungen (F81.0) angeführt. Ohne entsprechende Behandlung weist diese Störung eine hohe Persistenz bis ins Erwachsenenalter auf (Shaywitz et al., 1999). Generell gilt: Je früher Defizite erkannt werden, umso besser sind die Chancen, durch gezielte Förderung Schwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben zu vermeiden bzw. gering zu halten. Die Erfolge in der LRS-Therapie werden nicht zuletzt von dem Diagnosezeitpunkt und dem damit in Zusammenhang stehenden Behandlungsbeginn beeinflusst.

Diplompsychologen mit einer zusätzlichen Ausbildung zum akademischen Lese-Rechtschreibtherapeuten (Salzburger Universitätslehrgang LRS-Therapie, Dauer 4 Semester) verfügen über umfassende Kenntnisse über das Störungsbild und sind in der Lage, Legasthenie zu diagnostizieren und eigenständig eine spezifisch auf die Bedürfnisse der betroffenen Person abgestimmte Behandlung mit wissenschaftlich begründbaren und evaluierten Methoden durchzuführen.

Auf Legasthenie spezialisierte Diplompsychologen bieten: Diagnostische Abklärung und Behandlung von Lese- Rechtschreibstörung.

Wissensbereiche:
›› Kenntnisse über die umschriebenen Entwicklungsstörungen im Lesen und Rechtschreiben
›› Kenntnisse über psychische Begleitstörungen
›› Kenntnisse über innerschulische und innerfamiliäre Auswirkungen der LRS sowie über Möglichkeiten der Kooperation mit Eltern und Schule
›› Kenntnisse über die sozialrechtliche Situation

Praktische Fertigkeiten:
›› Wissenschaftliche Methoden zur Behandlung der LRS
›› Aufbau von Arbeitsverhalten und Lernmotivation
›› Die Zusammenarbeit mit Elternhaus und Schule
›› Erkennen und Behandeln von möglichen psychosozialen und psychischen Begleiterscheinungen der LRS
›› Erstellen eines spezifisch auf die Situation des Kindes abgestimmten Behandlungsplanes

Literatur:
›› Eder, P. (2003). Phonematische Segmentation in den ersten Phasen des Schriftspracherwerbs. Salzburg: Universität, Institut für Psychologie, Abteilung für Entwicklungspsychologie.
›› Klicpera, C. & Gasteiger-Klicpera, B. (1995). Psychologie der Lese- und Schreibschwierigkeiten: Entwicklung, Ursachen, Förderung. Weinheim: Beltz.
›› Shaywitz S. E., Fletcher J. M., Holahan J. M., Schneider A. E., Marchione K. E., Stuebing K. K., Francis D. J., Pugh K. R., Shaywitz B. A. (1999). Persistence of dyslexia: the Conneticut Longitudinal Study at adolescence. Pediatrics, 104 (6), 1351-1359.

Kontakt:
Mag. Petra Eder
Ulrich-Schreier-Straße 5/7, 5020 Salzburg
Tel.: +43-650-7505565
E-Mail:

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